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Ein orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale) aus der Gruppe der Alpha-Glucosidasehemmer.
Ein Hormon, das von Fettzellen produziert wird und die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöht. Je weniger Fett in den Fettzellen gespeichert ist, desto höher ist die Freisetzung von Adiponektin.
„Fettsucht“ bzw. „Fettleibigkeit“. Von Adipositas spricht man, wenn der Body-Mass-Index (BMI) über 30 liegt.
Gruppe von Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale) die den Abbau von Kohlenhydraten im Darm hemmen. Dadurch verlangsamt sich die Aufnahme der Zucker ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt weniger stark an. Wirkstoffe sind z. B. Acarbose oder Miglitol.
Medikamente, die gegen Diabetes eingesetzt werden. Sie senken den Blutzucker. Zu den Antidiabetika gehören Insulin und die Gruppe der so genannten „oralen Antidiabetika“. Siehe auch: Antidiabetika, orale
Medikamente, die als Tabletten oder Kapseln zur Verfügung stehen. Sie können nur bei Diabetes Typ-2 eingesetzt werden, wenn die Bauchspeicheldrüse noch Insulin produziert. Anhand ihrer unterschiedlichen Wirkungsweisen teilt man die oralen Antidiabetika in folgende Gruppen ein: Alpha-Glucosidasehemmer, Biguanide, Glinide, Gliptine, Glitazone, Sulfonylharnstoffe.
Verengung und Verhärtung von Arterien durch Ablagerung an den Innenwänden (umgangssprachlich: Arterienverkalkung). Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfälle
Übersäuerung des Blutes und der Gewebe. Grund dafür kann ein Insulinmangel sein.
BNährstoffe, aus der Gruppe der unverdaulichen Kohlenhydrate. Sie werden daher kaum verändert wieder ausgeschieden, liefern fast keine Kalorien und lassen den Blutzucker nicht ansteigen.
Prinzip der Insulintherapie, bei dem zwei verschiedene Insuline gegeben werden.
Basis: Durch ein langwirksames Insulin wird die so genannte „Insulin-Basalsekretion“ der Bauchspeicheldrüse nachgeahmt. Bei normaler Funktion setzt die Bauchspeicheldrüse ständig kleine Mengen von Insulin frei, um die grundlegende Zuckerversorgung der Zellen sicherzustellen.
Bolus: Zu den Mahlzeiten spritzt man ein schnell wirksames Insulin (einen so genannten „Bolus“). Dadurch wird sichergestellt, dass der aus dem Magen-Darm-Trakt ins Blut übertretende Zucker von den Zellen aufgenommen wird.
Hinter dem Magen liegende Drüse;
Aufgaben: Produktion von Hormonen (Insulin, Glucagon, Somatostatin) und Herstellung
von Verdauungsenzymen.
Gruppe von oralen Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale). Einziger Wirkstoff im Handel ist Metformin.
Teils vom Körper, teils aus der Nahrung stammende Fette im Blut, vor allem Cholesterin und Triglyceride; erhöhte Blutfette stellen ein Risiko für Arteriosklerose dar.
Stoff, der den Körperzellen als Energiespender dient, Blutzucker stammt aus der Nahrung und gelangt über den Darm ins Blut.
Gerät zur schnellen und unkomplizierten Bestimmung des Blutzuckerwertes: Durch einen kleinen Stich in die Fingerkuppe erhält man einen Tropfen Blut. Dieser Tropfen wird auf einen Teststreifen übertragen und mit Hilfe eines Blutzuckermessgeräts ausgewertet. Das Gerät zeigt schließlich den Blutzuckerwert entweder in mg/dl (Milligramm pro Deziliter) oder mmol/l (Millimol pro Liter) an.
Der BMI wird nach folgender Formel berechnet:
Der Normalbereich beträgt für Frauen: 19 - 24 kg/m2, für Männer: 20 - 25 kg/m2. Liegt der BMI unter 19 kg/m2 bzw. 20 kg/m2 spricht man von Untergewicht. Bei einem BMI über 24 kg/m2 bzw. 25 kg/m2 besteht Übergewicht.
Rechengröße für Kohlenhydrate; 1 BE entspricht 12 g Kohlenhydraten. Die Broteinheit wird vor allem in Deutschland und Österreich verwendet. Eine weitere Rechengröße ist die Kohlenhydrateinheit (KE). Oft werden KE und BE auch gleichwertig für eine Kohlenhydratportion von 10 bis 12 g gebraucht.
Insulin produzierende Zellen in der Bauchspeicheldrüse
CBlutfett, vom Körper selbst produziert und mit bestimmten tierischen Nahrungsmitteln aufgenommen; erhöhte Werte stellen ein Risiko für Arteriosklerose dar.
Anstieg der frühmorgendlichen Blutzuckerwerte aufgrund einer verstärkten Freisetzung von bestimmten Hormonen, die die Wirkung des Insulins abschwächen.
Der vollständige medizinische Name für die Zuckerkrankheit. Die
wörtliche Übersetzung bedeutet „honigsüßer Durchfluss“,
was sich auf zwei Symptome bezieht: durch ausgeschiedenen Zucker süßer
Urin und vermehrte Urinausscheidung.
Es gibt verschiedene Arten von Diabetes mellitus. Die drei häufigsten
Arten sind:
Diabetes mellitus Typ 1 (früher: „Jugenddiabetes“)
Die Bauchspeicheldrüse ist nicht mehr in der Lage, Insulin zu produzieren.
Bei Diabetes im Kindes- und Jugendalter handelt es sich meist um Diabetes mellitus
Typ 1.
Diabetes mellitus Typ 2 (früher: „Altersdiabetes“)
Die Bauchspeicheldrüse ist weiterhin in der Lage, Insulin aus eigener
Kraft zu produzieren, aber die Produktion reicht nicht aus. Grund: Die Zellen
reagieren nur mehr eingeschränkt auf das freigesetzte Insulin (Insulin-Resistenz).
Schwangerschaftsdiabetes
Während der Schwangerschaft treten die Symptome der Zuckerkrankheit auf.
Nach der Entbindung verschwindet der Schwangerschaftsdiabetes meist wieder.
kleinste, nur aus einem Zuckermolekül bestehe Einheiten der Kohlenhydrate, die bei der Verdauung nicht aufgespalten werden müssen. Beispiele sind Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose). Siehe auch Mehrfachzucker.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die der Mensch nicht selbst herstellen kann und daher mit der Nahrung aufgenommen werden müssen.
Hauptbestandteil der meisten Fette. Die Bezeichnung „gesättigt“ bezieht sich auf die chemische Struktur der Fettsäuren. Am häufigsten kommen Palmitin- und Stearinsäure vor.
Die Bezeichnung „ungesättigt“ bezieht sich auf die chemische Struktur der Fettsäuren. Man unterscheidet zwischen mehrfach und einfach ungesättigten Fettsäuren. Einfach ungesättigte Fettsäuren sind z. B. Ölsäure, Linolsäure und Linolensäure. Sie kommen in pflanzlichen Ölen und Fischölen vor. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren.
Spätkomplikation der diabetisch bedingten Nerven- und Gefäßschäden. Die Versorgung des Gewebes ist durch die Gefäßschäden verringert und aufgrund der Nervenschädigung schwindet das Schmerzempfinden. Es kommt zu Geschwüren und Absterben von Gewebe.
Fruchtzucker. Fruktose lässt den Blutzucker langsamer ansteigen als Haushaltszucker und wird deswegen auch als Zuckerersatzstoff in Diabetikerprodukten verwendet
GEin orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale), das zu den Sulfonylharnstoffen gehört.
Ein orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale), das zu den Sulfonylharnstoffen gehört.
Eine Gruppe von oralen Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale). Sie sind chemisch verwandt mit den Sulfonylharnstoffen und fördern ebenfalls die Insulinfreisetzung der Bauchspeicheldrüse. Ihre Wirkung tritt schneller ein und ist weniger lang anhaltend als die der Sulfonylharnstoffe. Die Gefahr für Unterzuckerung ist im Vergleich zu Sulfonylharnstoffen vermindert. Erhältliche Wirkstoffe sind Nateglinid und Repaglinid.
Neue Gruppe von oralen Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale). Sie hemmen den Abbau von bestimmten Hormonen (Inkretinen), die die Insulinfreisetzung fördern und Glucagonfreisetzung hemmen. Insgesamt wird dadurch der Blutzucker gesenkt, da die Blutzuckeraufnahme in die Zellen erhöht und die Glukoseproduktion der Leber vermindert wird. Die Wirkung der Gliptine ist abhängig vom Blutzuckerspiegel. Erster erhältlicher Wirkstoff ist Sitagliptin.
Eine Gruppe von oralen Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale). Sie erhöhen die Insulinempfindlichkeit der Zellen und haben einen günstigen Einfluss auf den Fettstoffwechsel. Die Wirkung tritt erst allmählich nach Beginn der Einnahme ein. Erhältliche Wirkstoffe sind Pioglitazon und Rosiglitazon.
Ein Hormon. Glucagon ist der Gegenspieler des Insulins und fördert die Freisetzung von Glukose aus körpereigenen Speichern. Dadurch wird der Blutzucker erhöht. Für Diabetiker gibt es Notfall-Spritzensets mit Glucagon zur Behandlung von schweren Hypoglykämien.
Kohlenhydratart, die vom Körper am schnellsten aufgenommen und in Energie umgewandelt werden kann. Glukose lässt den Blutzucker (= Glukose) besonders stark ansteigen.
Der glykämische Index beschreibt Höhe und Dauer des Blutzuckeranstiegs, nachdem man eine Portion des Nahrungsmittels zu sich genommen hat, die 50 g verfügbaren Kohlenhydraten entspricht. Als Referenzwert dient Traubenzucker (Glukose) mit einem glykämischen Index von 100. Der glykämische Index der meisten Lebensmittel ist niedriger.
Die glykämische Last ist eine Größe, die vom glykämischen Index abgeleitet ist. Sie berücksichtigt den Kohlenhydratgehalt der jeweiligen Portionsgrößen der Nahrungsmittel und ist somit für den direkten Vergleich verschiedener Nahrungsmittel aussagekräftiger.
HLangzeit-Blutzuckerwert: gibt Aufschluss über die Blutzuckerwerte der letzten zwei bis drei Monate.
„gutes“ Cholesterin. Ein hoher Anteil HDL-Wert schützt vor Arteriosklerose.
Vom Körper in Drüsen gebildete Substanzen, die unterschiedliche Funktionen steuern und regulieren; wirksam schon in geringsten Mengen.
„Überzucker“, erhöhte Konzentration von Glukose im Blut. Anzeichen können sein: erhöhte Harndrang, starker Durst, Müdigkeit, Abgeschlagenheit. Starke Hyperglykämie führt zum diabetischen Koma
„Unterzucker“, verminderte Konzentration von Glukose im Blut. Anzeichen sind u. a. Schwitzen, Zittern, Heißhunger, Übelkeit, Herzklopfen, Schwindel. Schwere Unterzuckerung führt ohne Gegenmaßnahmen zu Bewusstseinsverlust und Koma.
IHormon, welches in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Insulin ermöglicht das Übertreten des Zuckers aus dem Blut in die Körperzellen und bremst den Fettabbau.
Die Insulinempfindlichkeit beschreibt, wie stark Körperzellen auf das freigesetzte Insulin reagieren. Eine verminderte Insulinempfindlichkeit der Zellen liegt bei Diabetes mellitus Typ 2 vor.
Anderer Name für die Glitazone, eine Gruppe von oralen Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale).
Von einem Jojo-Effekt spricht man, wenn es nach dem Ende einer Diät zu einer schnellen und unerwünschten Gewichtszunahme kommt, sobald die alten Ernährungsgewohnheiten wieder aufgenommen werden. Oft steigt das Gewicht nach der Diät auf höhere Werte als zu Beginn der Diät. Grund: Der Körper läuft nach der Diät noch auf „Sparflamme“ und verwertet die zugeführte Nahrung besser.
KEnergiereicher Nährstoff, aufgebaut aus einem oder mehreren Zuckerbausteinen; Traubenzucker: 1 Baustein, Haushaltszucker: 2 Bausteine, Stärke: mehrere Bausteine. Je weniger Bausteine, umso schneller steht die Energie zur Verfügung und umso mehr Insulin wird schnell benötigt.
Rechengröße für Kohlenhydrate; 1 KE entspricht 10 g Kohlenhydraten. Eine weitere Rechengröße ist die Broteinheit (BE). Oft werden KE und BE auch gleichwertig für eine Kohlenhydratportion von 10 bis 12 g verwendet.
Stoffwechselentgleisung mit Bewusstlosigkeit aufgrund schweren Insulinmangels. Erste Anzeichen können sein: Acetongeruch („Nagellackentferner“), vertiefte Atmung („Kussmaul-Atmung“), vermehrte Urinausscheidung.
Abkürzung für engl.: latent autoimmune diabetes in adults.
Eine Form des Diabetes mellitus Typ 1, die erst spät auftritt und
bei dem sich der Insulinmangel relativ langsam ausbildet.
Milchzucker. Laktose ist ein Mehrfachzucker und besteht aus einem Molekül Glukose und einem Molekül Galaktose.
„schlechtes“ Cholesterin. Hohe LDL- Werte im Blut sind der größte Risikofaktor für Arteriosklerose.
MOberbegriff für die Schädigung großer Gefäße. Siehe auch Mikroangiopathie.
Malzzucker. Maltose ist ein Mehrfachzucker der aus zwei Glukosemolekülen aufgebaut ist.
Zucker, die aus zwei oder mehr einzelnen Zuckermolekülen aufgebaut sind. Mehrfachzucker müssen gespalten werden, bevor sie aus dem Darm ins Blut aufgenommen werden können. Beispiele sind Haushaltszucker (Saccharose), Milchzucker (Laktose) und Malzzucker (Maltose). Siehe auch Einfachzucker.
Orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale). Es erhöht die Insulinempfindlichkeit der Zellen, hemmt die Glukosefreisetzung aus der Leber und fördert den Zuckerumsatz.
erhöhte Ausscheidung von Albumin, einem Bluteiweiß, im Urin. Eine Mikroalbuminurie kann auf eine Nierenschädigung durch Diabetes hinweisen.
Oberbegriff für die Erkrankungen kleiner und kleinster Gefäße. Siehe auch Makroangiopathie.
NEin orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale), das zur Gruppe der Glinide gehört.
Oberbegriff für Erkrankungen der Nieren
Omega-3-Fettsäuren gehören zu den essentiellen Fettsäuren. Die Bezeichnung „Omega-3-Fettsäuren“ bezieht sich auf die chemische Struktur. Omega-3-Fettsäuren findet man in Fischöl aus z. B. Lachs, Hering oder Makrele.
Medizinischer Begriff für die Bauchspeicheldrüse
Ein orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale) aus der Gruppe der Glitazone.
Oberbegriff für die Erkrankungen der Nerven
REin orales Antidiabetikum, das zu den Gliniden gehört.
Oberbegriff für nichtentzündliche Erkrankungen der Augennetzhaut.
Rezeptoren sind Strukturen auf oder in Zellen, die Signale übermitteln. Ein Hormon oder Wirkstoff passt wie ein Schlüssel in das Rezeptor-„Schloss“ und löst eine Wirkung aus. Beispiel: Insulin aus dem Blut greift am Insulin-Rezeptor der Zelle an. Die Zelle kann dadurch den Zucker aus dem Blut aufnehmen.
Ein orales Antidiabetikum aus der Gruppe der Glitazone.
Haushaltszucker. Saccharose ist ein Mehrfachzucker, der aus zwei Zuckermolekülen aufgebaut ist, Fruktose und Glukose.
Erstes orales Antidiabetikum (siehe Antidiabetika, orale) aus der neuen Wirkstoffgruppe der Gliptine.
Hormon, das unter anderem von der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Somatostatin hemmt die Freisetzung von anderen Hormonen, z. B. von Glucagon und Insulin.
Substanzen, die in kleinster Menge stark süß schmecken und zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet werden. Süßstoffe sind praktisch kalorienfrei und beeinflussen den Blutzucker nicht.
Gruppe von oralen Antidiabetika (siehe Antidiabetika, orale). Sie fördern vor allem die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse. Erhältliche Wirkstoffe sind Glibenclamid, Glimepirid, Gliquidon und Gliclazid.
TAuch Neutralfette genannt. Wichtige Energiespeicher und Grundbausteine des Körpers. Werden u. a. durch die Nahrung aufgenommen. Ein zu hoher Triglycerid-Wert begünstigt die Arteriosklerose
Stoffe, die zum Süßen verwendet werden, kalorienhaltig sind und den Blutzucker nur weniger beeinflussen als Haushaltszucker. Zuckeraustauschstoffe sind z. B. Fruchtzucker (Fruktose), Sorbit, Maltit, Xylit oder Isomalt.
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