
Ballaststoffe zählen ebenfalls zur Gruppe der Kohlenhydrate. Sie sind
jedoch nicht verdaulich und werden unverändert wieder ausgeschieden. Deswegen
liefern sie keine Kalorien und lassen den Blutzucker nicht ansteigen. Weil
sie lange Zeit als Ballast in der Ernährung angesehen wurden, haben sie
den Namen "Ballaststoffe" erhalten.
Aber Ballaststoffe sind kein unverdaulicher Abfall, sondern besitzen einige nicht nur für Diabetiker
günstige Eigenschaften:
Diabetikern
wird empfohlen, mindestens 40 g Ballaststoffe pro Tag zu sich zu nehmen.
Um diese Menge Ballaststoffe aufzunehmen, sollten Sie etwa täglich 5
Portionen ballaststoffreiches Gemüse oder Früchte und 4
Portionen Hülsenfrüchte pro Woche essen.
Das sollten Sie bei einer ballaststoffreichen Diät beachten:
Es ist wichtig,
genügend Flüssigkeit aufzunehmen, damit die Ballaststoffe im Darm
aufquellen können. Durch das Quellen wird das Volumen des Darminhalts
erhöht. Das vergrößerte Volumen übt einen Reiz auf die
Darmwand aus und aktiviert so die Muskulatur des Magen-Darm-Trakts, die den
Speisebrei weitertransportiert.
Pro
Tag sollten Sie mindestens 2 bis 3 Liter trinken –
unabhängig davon, ob Sie sich ballaststoffreich ernähren!
Mittlerweile gibt es auch Produkte, in denen aus Pflanzen isolierte Ballaststoffe enthalten sind. Allerdings sollten Sie Ihren Ballaststoff- und auch Nährstoffbedarf aus der Ernährung decken. Nur selten sind Nahrungsergänzungsmittel wirklich nötig: wenn der Nährstoffbedarf nicht aus der täglichen Nahrungsaufnahme gedeckt werden kann, z. B. bei Einschränkungen durch Unverträglichkeiten oder Allergien oder wenn erhöhter Bedarf besteht.
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